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Autokauf ist billiger geworden – Rabatte beim Kauf von Autos
Der ÖAMTC hat vor kurzem eine Testkauf-Aktion für Autos durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es schon lange nicht so einfach war, ein Auto zu einem günstigen Preis zu bekommen. Dazu gibt es neben der aktuellen Wirtschaftskrise aber auch noch weitere Gründe.
Natürlich versuchen die Händler im Autokonzerne mit höheren Rabatten zu locken. Aber es gibt auch durch eine Überproduktion volle Läger, wodurch auch mehr Rabatte gewährt werden. Auch das Internet trägt zu den günstigen Preisen bei. Das Internet ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, wie wir Konsumenten die unterschiedlichsten Händler und Autohersteller vergleichen können, aber auch sehr einfach auswählen bzw. vorselektieren können.
Natürlich bekommen Sie derzeit auch Ihr Wunschmodell, exakt nach Ihren Wünschen gebaut und darauf bekommen Sie aufgrund der Wirtschaftslage mehr Rabatte als sonst. Wenn Sie aber ein sogenanntes Lagerfahrzeug nehmen, also ein Auto, wie es derzeit beim Händler oder Importeur gerade steht, dann gibt es noch mehr Rabatte. Haben Sie aber hier Ihr Fahrzeug gefunden und der Preis passt, so sollten Sie auch schnell zuschlagen. Denn weg ist weg.
Eine gängige Praxis sind auch Tages- oder sogenannte Kurzzulassungen. Dabei werden Autos vom Händler nur für einen Tag zugelassen. Meist gibt es für solche Wagen nochmals etwas mehr Rabatte als bei den Lagerfahrzeugen.
Und dann sind da noch die Vorführwagen. Autos, die einige Wochen oder Monate in Betrieb sind. Hier erzielen Sie die höchsten Rabatte. Natürlich sind Sie dann “nur” Zweitbesitzer und das “neue” Auto hat schon einige Kilometer am Tacho.
Also, wenn Sie es sich leisten können – bei Autos gibt es derzeit gute, hohe Rabatte.
So sparen Sie Geld beim Autokauf
Die Sprit-Preise sind derzeit sehr hoch, trotzdem kann oder will man auf sein Auto nicht verzichten. Wenn Sie nun ein neues Auto kaufen wollen – egal ob neu oder gebraucht, so haben wir folgend einige Tipps zusammengeschrieben, wie Sie Geld sparen können.
1. Zuerst sollten Sie Informationen sammeln. Sie sollten wissen, welches Auto sie wollen, wie hoch der Listenpreis ist und welche Ausstattung serienmäßig eingebaut ist. Hierzu können Sie das Internet nutzen. Jeder Hersteller ist gut vertreten und die meisten bieten auf ihrer Homepage eigene Konfiguratoren an, mit denen Sie ihr Wunschmodell zusammenstellen können und den Listenpreis erfahren.
2. Als nächstes können Sie einmal Angebote einholen. Dazu schreiben Sie exakt zusammen, welches Modell mit welcher Ausstattung sie haben möchten. Die Infos haben Sie ja durch die Internet-Konfiguration bekommen. Schicken Sie die Infos am besten via Mail oder Fax an mehrere Händler. Sollten Händler dabei sein, die nicht in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Wohnort sind, so sollte das Angebot inkl. Überführungskosten angeboten werden.
3. Setzen Sie sich Ihr persönliches Preisziel, welches Sie erreichen wollen.
4. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit jenem Händler, der Ihnen das günstigste Angebot gemacht hat. Ideal sind die ruhigen Vormittagsstunden.
5. Verhandeln Sie nie vor Publikum. Denn da ist die Bereitschaft zu Nachlässen nie sehr groß.
6. Versuchen Sie am Anfang des Gespräches Sympathie aufzubauen.
7. Bitten Sie den Verkäufer, Ihnen einen Preis zu kalkulieren. Dabei sollten Sie den Ball dem Verkäufer zuspielen: “Welches Angebot können Sie mir machen?”
8. Seien Sie ruhig etwas flexibel. Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld, ob Sie eventuell auf Zusatzausstattung verzichten können oder vielleicht doch eine etwas andere Farbe wählen können. So kommt vielleicht auch ein Lagerfahrzeug in Frage. Eventuell hat der Händler auch einen Vorführwagen oder eine Tageszulassung lagernd.
9. Fragen Sie den Händler auch nach Re-Importen. Die kann es auch durchaus bei Marken-Händler geben und diese stehen dann auch für Garantie und Service gerade.
10. Erzählen Sie dem Verkäufer, dass Sie auch noch einen anderen Hersteller in der engeren Auswahl haben.
11. Erkundigen Sie sich auch nach der Werkstätte und weisen Sie den Händler darauf hin, dass Sie auch hier zukünftig Kunde werden könnten.
12. Sollte beim Preis nichts mehr nach unten gehen, so können Sie versuchen, zum Beispiel Winterreifen, CD-Radio, kostenlose Wartungsarbeiten, etc. zu bekommen.
13. Versuchen Sie auch, Ihren alten Wagen ins Gespräch zu bringen. Eventuell kann der Händler einen höheren Preis für Ihr jetziges Auto bieten. Oft werden die Hersteller auch damit, manchmal gibt es nur ein internes Programm, wo man eben fragen muss.
14. Wenn Sie das neue Auto finanzieren wollen, so fragen Sie danach erst, wenn der Endpreis feststeht. Manchmal gibt es ein Sonderzins-Angebot, wobei die Zinsen unter den marktüblichen Zinsen liegen können. Wenn Sie hier zu früh fragen, würde eventuell der Preis nicht so gedrückt werden können.
Wenn Sie die Punkte bei Ihren Verhandlungen berücksichtigen, können Sie schnell einige Euro sparen.