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Familienbeihilfe

Familienbeihilfe 2014 steigt

Die Familien bekommen ab 1. Juli einige Euro mehr. Die Familienbeihilfe wird mit Juli um 4 Prozent angehoben.

Somit bekommen die Familien nun Mitte 2014 die erste Erhöhung seit genau 13 Jahren.
In den nächsten Jahren wird die Familienbeihilfe dann nochmals etwas angehoben. Jeweils 2016 und 2018 wird sich dann die Familienbeihilfe nochmals um jeweils 1,9 Prozent erhöhen.
Ansonsten bleibt alles beim Alten. Das bedeutet, dass die Altersstufen bei der Familienbeihilfe unverändert bleiben.

Eine Erhöhung gibt es auch bei der Geschwisterstaffel für Mehrkind-Familien. Die Erhöhung erfolgt hierbei um den selben Prozentsatz.

Folgend die neuen (und alten) Beträge für die Familienbeihilfe ab 1. Juli 2014:

  • Kind 0 bis 2 Jahre: 109,7 (105,4) Euro
  • Kind 3 bis 9 Jahre: 117,3 (112,7) Euro
  • Kind 10 bis 18 Jahre: 136,2 (130,9) Euro
  • Kind ab 19 Jahre: 158,9 (152,7) Euro

 

 

Kindergeld 2012 – Wie hoch ist das Kindergeld 2012 in Österreich?

Wenn man in Karenz ist, so bekommt man keinen Lohn bzw. kein Gehalt. Dafür bekommt man in dieser Zeit das Kindergeld. Auch genannt Kinderbetreuungsgeld.

Das Kindergeld (Kinderbetreuungsgeld) gibt es seit Jänner 2002.

Anspruch auf der Kinderbetreuungsgeld hat man ab der Geburt des Kindes. Den Antrag für das Kindergeld kann dann bei der Gebietskrankenkasse bzw. beim Krankenversicherungsträger gestellt werden.

Es gibt für das Kindergeld insgesamt fünf verschiedene Bezugsvarianten. Hat man sich einmal für eine Variante entschieden, so ist ein Umstieg auf eine andere Variante vom Kinderbetreuungsgeld nicht mehr möglich. Daher sollte man sich die Variante für das Kinderbetreuungsgeld genau überlegen. Umfangreiche Informationen dazu findet man zum Beispiel auf www.help.gv.at.

Das Kindergeld kann für Kinder unter 18 Jahren beantragt werden.

Pauschales Kinderbetreuungsgeld

Variante 30 plus 6

Bei dieser Variante bekommt man pro Tag 14,53 Euro.

Variante 20 plus 4

Bei dieser Variante vom Kindergeld bekommt man pro Tag 20,80 Euro pro Tag.

Variante 15 plus 3

Bei der Variante 15 plus 3 bekommt man pro Tag 26,60 Euro pro Tag.

Variante 12 plus 2

Bei der vierten Variante vom pauschalen Kinderbetreuungsgeld bekommt man 33,- Euro pro Tag.

Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld

Variante 12 plus 2

Bei dieser einkommensabhängigen Variante vom Kinderbetreuungsgeld bekommt 80 Prozent der Letzteinkünfte, jedoch maximal 66,- Euro pro Tag.

 

Mit Jänner 2012 gibt es eine Änderung bei der Berechnung des Zuverdienstes. Ein Monat gilt nun, wenn man 23 Tage in einem Monat Kindergeld bezogen hat. Bisher waren es 16 Tage. Das heißt, dass Einkünfte aus dem Job in diesem Monat (wo man an mehr als 23 Tagen Kindergeld bezogen hat) nicht als Zuverdienst gelten. In der Vergangenheit drohte dann eine Rückforderung des Kinderbetreuungsgeldes.
Die Zuverdienstgrenze wurde angehoben und liegt nun bei 6100, – Euro pro Jahr.

 

 

Familienbeihilfe 2012 – Wieviel Familienbeihilfe bekommt man 2012?

Eltern bekommen für Ihre Kinder in Österreich eine Familienbeihilfe. Dies ist unabhängig von der Beschäftigung oder ihrem Einkommen. Jeder bekommt Familienbehilfe, wenn er in Österreich seinen Hauptwohnsitz hat und das Kind oder die Kinder im gemeinsamen Haushalt wohnen.

Die Höhe der Familienbehilfe 2012 wird durch das Alter des Kindes berechnet:

  • Ab der Geburt bekommt man für jedes Kind 105,40 Euro pro Monat.
  • Für Kinder ab 3 Jahre bekommt man 112,70 Euro pro Monat.
  • Ab 10 Jahren bekommt man für jedes Kind 130,90 Euro pro Monat.
  • Ist das Kind über 19 Jahre alt, bekommt man 152,70 Euro pro Monat.

Familien mit mehreren Kindern bekommen noch einen Zuschlag. Die sogenannte Geschwisterstaffelung.

Das heißt, die Familienbeihilfe erhöht sich für zusätzliche Kinder in der Familie um die folgenden Beträge:

  • für zwei Kinder: monatlich plus 12,80 Euro
  • für drei Kinder: monatlich plus 47,80 Euro
  • für vier Kinder: monatlich plus 97,80 Euro
  • für jedes weitere Kind um 50,- Euro pro Monat

Die Familienbeihilfe wird alle zwei Monate ausbezahlt. Da bekommt man die Familienbehilfe immer für das laufende Monat und für das kommende Monat.

Im September gibt es jeweils das sogenannte Schulstartgeld von 100,- Euro. Dies bekommt man für jedes Kind zwischen 6 und 15 Jahren und wird mit der Familienbeihilfe für September ausbezahlt. Dies muss man nicht extra beantragen.
Ursprünglich gab es die 13. Familienbeihilfe. Die ist jedoch auf Grund des Sparpaketes gestrichen und durch das Schulstartgeld ersetzt worden.

 

 

Kindergeld 2011 – Familienbeihilfe 2011

Im Volksmund heißt die Familienbeihilfe bei den Österreichern: Kindergeld. Und genau dieses Kindergeld soll 2011 reduziert werden.

Erst 2008 wurde kurz vor den Wahlen die 13. Familienbeihilfe (13. Kindergeld) eingeführt. Und genau die Einführung vom 13. Kindergeld nimmt die Regierung teils wieder zurück.

Somit dürfen auch alle Familien in Österreich einen kräftigen Beitrag zur Budgetsanierung beitragen.

Die 13. Familienbeihilfe (bzw. 13. Kindergeld) soll nun nur noch eine Art “Schulbeihilfe” sein!

Neuerungen beim Kindergeld (Familienbeihilfe) ab 2011

  • Die 13. Familienbeihilfe (13. Kindergeld) beträgt nur pauschal nur noch 100,- Euro
  • Die 13. Familienbeihilfe (13. Kindergeld) wird nur noch für Kinder zwischen dem 6. und 15. Lebensjahr (Pflichtschulalter) ausbezahlt
  • Kindergeld (Familienbeihilfe) wird nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher 26.)
  • Für Arbeitslose Jugendliche zwischen 18 und 21 gibt es keine Familienbeihilfe (Kindergeld) mehr

Damit dürfen alle Familien in Österreich Ihren Budget-Sanierungs-Beitrag leisten.

Budget 2011 – Steuererhöhungen und Belastungen

Die Regierung hat am letzten Wochenende das Budget für 2011 geschnürt. Rausgekommen sind dabei unter anderem ordentliche Mehrbelastungen für die Familien.

Folgend die Details zu den Steuererhöhungen und Belastungen, die mit 2011 auf uns zu kommen.

Mineralölsteuer (MÖSt)

Die Mineralölsteuer wird für 2011 erhöht. Verpackt unter dem Deckmantel “CO2-Abgabe” wird die Mineralölsteuer bei Diesel um 5 Cent pro Liter und bei Benzin um 4 Cent pro Liter erhöht. Die Erhöhung der Mineralölsteuer trifft somit jeden Autofahrer in Österreicher, aber auch die Tanktouristen, die zum Tanken nach Österreich kommen!

Normverbrauchsabgabe / CO2-Zuschlag

Auch die Normverbrauchsabgabe wird erhöht. Speziell jene Autos mit hohem Schadstoffausstoß werden mit einer höheren Normverbrauchsabgabe beglückt.

Flugsteuer / Flugticketabgabe

Der nächste kreative Akt der Bundesregierung für nächstes Jahr. Die Flugtickets werden mit einer zusätzlichen Abgabe belastet. Für Flüge innerhalb Europas muss man ab nächsten Jahr pro Ticket 8,- Euro zusätzlich bezahlen. Für Reisen außerhalb Europas wird die Flugticketabgabe bis zu 40,- Euro betragen.

Tabaksteuer

Auch für die Raucher wird es teurer. Die Tabaksteuer wird erhöht. Eine Packung Zigaretten wird je nach Marke zwischen 25 und 35 Cent teurer.

Aktiensteuer

Aktiengewinne werden in Zukunft mit 25% Kapitalertragssteuer (KESt) belastet. Somit fällt die steuerliche Begünstigung von Spekulationsgewinnen.

Bankenabgabe / Bankensteuer

Schon lange angekündigt und nun auch realisiert. Die Bankenabgabe findet sich auch im Budget für 2011. Vermutlich wird werden die Banken die neuen Bankenabgabe auf die Kunden abwälzen.
Die Kreditvertragsgebühr wird dafür ab nächstes Jahr abgeschafft.

Familienbeihilfe

Die Familien werden ab nächstes Jahr kräftig zur Kasse gebeten. Die 13. Familienbeihilfe wurde vor der letzen Nationalratswahl noch schnell eingeführt und jetzt wird hier gekürzt. Die 13. Familienbeihilfe wird fix 100,- Euro betragen und nur noch für Kinder vom sechsten bis zum fünfzehnten Lebensjahr bezahlt. Die Familienbeihilfe 2011 selbst wird nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher 26. Lebensjahr) ausbezahlt.
Für arbeitssuchende Kinder im Alter von 18 bis 21 Jahren wird die Familienbeihilfe nun gestrichen.

Mehrkinderzuschlag

Der Mehrkinderzuschlag fällt dem Sparstift zum Opfer. Bisher 36,40 Euro pro Monat ab dem 3. Kind. Ab 2011 ersatzlos gestrichen.

Alleinverdienerabsetzbetrag

Bisher konnte man in Österreich auch ohne Kinder den Alleinverdienerabsetzbetrag gelten machen. Dies ist ab 2011 nicht mehr möglich. Der Alleinverdienerabsetzbetrag wird für Familien ohne Kinder gestrichen.

Pensionen / Hacklerregelung

Die Hacklerregelung wird nicht gestrichen. Diese bleibt bis 2013 aufrecht. Jedoch wird die Hacklerregelung etwas unattraktiver. Nachkauf von Schul- und Studienzeiten wird teurer. Ab 2014 wird das Pensionsantrittsalter angehoben.

Ein neuer Pensionist bekommt nun in Zukunft erst ab dem zweiten Jahr nach seinem Pensionsantritt eine erste Pensionserhöhung. Somit spart sich der Staat auch wieder einige Millionen Euro.

Pflegegeld

Auch beim Pflegegeld wird in Zukunft gespart. Grundsätzlich soll nicht das Pflegegeld reduziert werden, sondern der Zugang zur Pflegestufe eins und zwei wird erschwert. Zukünftig ist ein erhöhter Pflegeaufwand bei diesen beiden Stufen notwendig.

Demonstration gegen die Kürzung der Familienbeihilfe am 28. Oktober 2010 in Wien

Die rot-schwarze Bundesregierung plant einschneidende Kürzungen der Familienbeihilfe.

Für Jugendliche über 24 soll die Familienbeihilfe ab 2011 nicht mehr ausbezahlt werden und die 13.Familienbeihilfe nur noch für 6-15 Jährige ausgeschüttet werden.

Die katastrophalen Einsparungen machen für viele Jugendliche und SchülerInnen ein Studium unmöglich.

Gerade einkommensschwache Familien werden besonders hart getroffen.

Studenden über 24 Jahren müssten sich durch die Kürzungen die Kosten für das Studium durch zusätzliche Nebenjobs finanzieren, sofern von den Eltern nicht ausreichende finanzielle Unterstüzung aufgebracht werden kann.

Gesammelte Informationen zu den Kürzungen der Familienbeihilfen und deren Auswirkungen findet ihr hier. Die angeführten Berechnungsbeispiele verdeutlichen, welche Konsequenzen daraus entstehen.

Wann und wo findet die Demonstration gegen die Kürzung der Familienbeihilfe statt?

Donnerstag, 28.10.2010 um 16:00 vor der Universität Wien
und um 18:00 Schlusskundgebung am Oskar-Kokoschka Platz

Wir demonstrieren gegen diese unsozialen Kürzungen!
Wir demonstrieren gegen Bildung als Privileg nur für Reiche!
Wir demonstrieren für ausfinanzierte Hochschulen!

Details zur Demonstration findet man auf dem ÖH-Blog. Diese Veranstaltung ist ebenso bei Facebook auffindbar.

Familienbeihilfe 2011 – Kürzung der Familienbeihilfe durch das Sparpaket 2011

Die Familienbeihilfe 2011 wird in Österreich durch das Sparpaket 2011 gekürzt, das wurde durch die rot-schwarze Bundesregierung am 24.10.2010 verkündet.

Die Familien werden somit ab 2011 kräftig zur Kasse gebeten und sind wieder einmal die Verlierer der Budgetpläne. Bei Gruppen wo hingegen eine starke Interessensvertretungen bzw. eine starke Lobby präsent ist, fällt die Belastung durch das Sparpaket 2011 viel geringer aus.

Welche Änderungen ergeben sich nun bei der Familienbeihilfe 2011 und in den Folgejahren genau?

Das Wahlzuckerl der 13. Familienbeihilfe wird beschnitten

Die 13. Familienbeihilfe wurde vor der letzen Nationalratswahl noch schnell eingeführt und wird nun nach 2 Jahren wieder gekürzt. Die 13. Familienbeihilfe wird fix 100,- Euro betragen und nur noch für Kinder vom sechsten bis zum fünfzehnten Lebensjahr bezahlt.

Familienbeihilfe nur noch bis zum 24. Lebensjahr

Die Familienbeihilfe wird ab 2011 nur noch bis zum 24. Lebensjahr (bisher 26. Lebensjahr) ausbezahlt.

Streichung der Familienbeihilfe für arbeitssuchende Kinder von 18 bis 21 Jahren

Für arbeitssuchende Kinder im Alter von 18 bis 21 Jahren wird die Familienbeihilfe nun gestrichen.

Sparen an der Masse bei Gruppen ohne Lobby

Wer eine starke Lobby hat, kann mehr Druck ausüben und mehr durchsetzen. Da die Familien keine Lobby haben, darf die breite Masse, neben den anderen Sparmaßnahmen beim Sparbudget 2011, durch die Einsparungen bei der Familienbeihilfe die Rechnung bezahlen. Ob das sozial ausgewogen ist oder nicht, wird derzeit in den Medien heftig diskutiert.

Um eine Verwaltungsreform zur Senkung der Ausgaben im Verwaltungsapparat ist es hingegen ruhig geworden. Interessant wäre, wieviel die Damen und Herren Politiker selbst einsparen müssen oder ob sie sich gleich wieder eine saftige Bezugserhöhung gönnen.

Ihre Meinung ist gefragt

Was ist Ihre Meinung dazu? Finden Sie die Kürzungen bei der Familienbeihilfe 2011 gerecht?